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Aktualisiert: 31. Jan. 2020

Wenn ich nun reflektiere, was sich in den letzten zwei Jahren mit der Ernährung und Lebensweise nach Anthony William getan hat, bin ich, obwohl mir vieles ja schon im täglichen Leben bewusst war, trotzdem sehr erstaunt und unendlich dankbar zu dieser großen Wissens- und Heilungsquelle gefunden zu haben.


Die ersten Fortschritte


Meine ersten Fortschritte mit der Ernährung und Lebensweise nach Anthony William konnte ich nach etwa 3 Monaten beobachten.


Folgende Symptome/gesundheitliche Probleme verbesserten sich relativ rasch:

  • starke Menstruationsbeschwerden

  • Verdauungsprobleme

  • Übelkeit

  • Ein- und Durchschlafstörungen

  • Histaminintoleranz

  • Ekzeme an den Händen


Nach etwa einem Jahr mit dieser Ernährung konnte ich Fortschritte betreffend dieser Symptome beobachten:


  • Lichtempfindlichkeit

  • Lärmempfindlichkeit

  • Geruchsempfindlichkeit

  • Nebennierenschwäche

  • Infekthäufigkeiten vor allem Hals (Mandeln) und Harnwege

  • Leaky Gut

  • Nährstoffmängel

  • trockene, schuppige Haut

  • PMS

  • fette Haare

  • Schwermetallbelastung

  • Querrillen an den Fingernägeln

Symptome die sich länger halten Vor allem die neurologischen Symptome, welche leider bei ME/CFS oft sehr ausgeprägt sind, halten sich meiner Erfahrung nach am längsten. Laut Anthony William sind Nerven, wie der Vagusnerv, von Viren angegriffen und gewisse Nahrungsmittel (wie zum Beispiel Kakao) können auch die Nervenbahnen reizen, was ebenfalls zu Symptomen führt. Außerdem verursachen Schwermetalle im Körper viele neurologische Symptome.


Die ersten Verbesserungen betreffend neurologischer Symptome, habe ich erst nach ca. 1,5 Jahren mit der Ernährung nach Antony William gesehen. Der „Brainfog“ hat sich zurückgebildet, die Erschöpfung wurde etwas besser.


Nach zwei Jahren mit der Lebensweise nach Anthony William merke ich in folgenden Bereichen Verbesserungen:

  • weniger "Crashes"

  • raschere Erholung nach "Crashes" (früher Wochen bis Monate, jetzt 1 bis 4 Tage)

  • Brainfog hat sich wesentlich verbessert

  • Konzentrationsfähigkeit: ich kann mich an guten Tagen wieder ca. 40 min konzentrieren z.B. auf den Bildschirm oder ein Buch

  • Körperliche Belastbarkeit: Ich kann an guten Tagen wieder 20 Minuten gehen

  • Meine Akne hat sich verbessert

  • Hornhautkrümmung am rechten Auge hat sich zurückgebildet

  • Unruhe und "inneres Pushen" nur mehr bei Überlastung, nicht wie zu Beginn andauernd

  • Braune Flecken im Gesicht sind weniger und heller geworden

  • Atemnot nur mehr bei Überlastung

  • Ruhepuls minimal gesunken

  • Kopfschmerzen haben sich verbessert

  • Muskelschmerzen sind völlig verschwunden

  • psychisch wesentlich stabiler

Es wird noch eine Zeit in Anspruch nehmen, bis ich wieder auf dem Aktivitätslevel eines "gesunden" Menschen bin. Dennoch bin ich sehr, sehr froh und dankbar über das bisher Erreichte und freue mich auf alle weiteren Fortschritte, die noch folgen werden.


Bitte beachte den medizinischen Haftungsausschluss im Impressum meiner Homepage!

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  • Barbara Preining

Aktualisiert: 5. Feb. 2020


Wie ich zu Anthony William kam?


Im Februar 2018 bin ich über viel Recherche zum Thema Epstein-Barr-Virus (EBV) auf Anthony William's Radioshows gestoßen. Ich konnte gar nicht mehr damit aufhören, mir eine nach der anderen anzuhören. In mir kam das Gefühl hoch, endlich Antworten auf meine jahrelangen Fragen hinsichtlich meiner Erkrankung und ihrer vielen Symptome zu finden.

Kein Arzt konnte mir wirklich weiterhelfen mit Fragen, warum zum Beispiel meine chronischen, über Jahre andauernden Harnwegsinfekte, die so extrem schmerzhaft und trotz unzähliger Antibiotika Behandlungen nicht in den Griff zu bekommen waren.


Es gab so viele „AHA-Erlebnisse“ als ich mich mehr mit Anthony William beschäftigte und ich hatte das starke Gefühl, endlich einen Weg der Verbesserung meines schlimmen und teilweise wirklich aussichtslosen Zustandes gefunden zu haben. Auch wenn mir zu diesem Zeitpunkt noch nicht bewusst war, was dies an Konsequenz, Planung, Zeit- und Energieaufwand bedeuten würde. In mir war einfach die Klarheit, dass ich diesen Weg gehen muss.


Die Grundlagen von Anthony William


Auch wenn es zu Beginn für viele Menschen, die nicht so spirituell sind, komisch klingen mag, dass Anthony William all seine Informationen von „Spirit“ erhält, so haben selbst mich (die viele Jahre im medizinischen Bereich tätig gewesen ist) seine guten und schlüssigen medizinischen Erklärungen mit der Zeit überzeugt.


Ich habe auf meinem Weg immer wieder Menschen kennen gelernt, die mit Spirituellem gar nichts anfangen können und trotzdem irgendwann die Ernährungsempfehlungen von Anthony William in ihr Leben integriert haben und damit große Fortschritte betreffend ihrer Erkrankungen machen konnten.


Anthony William führt viele Krankheiten auf das Epstein-Barr-Virus (EBV) und andere Viren wie Herpes Zoster, Cytomegalievirus, Herpes Simplex usw. zurück. Bzw. spielen in seinen Erklärungen auch immer wieder die Belastungen durch Streptokokken (eine Bakterienart), Schwermetalle, Umweltgifte, Strahlung und eine überlastete Leber eine große Rolle.

Um sich hier aber einen wirklich guten Überblick zu verschaffen, kann ich nur empfehlen, seine Bücher zu lesen.


In meinem konkreten Fall haben all diese Themen zugetroffen. Bei mir reaktivierten die Viren EBV, CMV und Zoster ständig. Meine chronischen Harnwegsinfekte wurden durch beta-hämolysierende Streptokokken hervorgerufen (in einer Kultur mehrmals nachgewiesen). Eine Chelatprovokation ergab eine massive Schwermetallbelastung. Ich habe mich in den Erklärungen von Anthony William tatsächlich wieder gefunden und fühlte mich verstanden mit der Flut an Symptomen.


Wie ich mir das notwendige Wissen aneignete


Ich besorgte mir als erstes das Grundlagenwerk „Mediale Medizin“ und in weiterer Folge hab ich dann zu meinem Geburtstag die Bücher „Medical Foods“ und „Heile deine Schilddrüse“ bekommen. Die Freude war groß. 2019 kaufte ich mir noch das Buch „Heile deine Leber“, welches v.a. auch im Hinblick auf Dosierungsempfehlungen der Nahrungsergänzungsmittel sehr hilfreich ist.


Ich hörte mir alle Radioshows und auch Livesendungen von Anthoy William an. Weiters folgte ich Menschen auf Youtube und Instagram, die sich mit den Ansätzen von Anthony William selbst geheilt hatten und/oder umfassend auseinandersetzen. Vielen Dank an dieser Stelle für eure großartige Arbeit!


Im deutschsprachigen Raum gibt es mittlerweile auch eine große Facebook Gruppe, in welcher sich Menschen austauschen, die sich gerade am Heilungsweg befinden. Diese besteht derzeit schon aus über 16.000 Mitgliedern.


Wie ich mit der Ernährung nach Anthony William angefangen habe


Meiner Meinung nach ist es essentiell, langsam mit der Umstellung der Ernährung zu beginnen, da es sonst zu starken Detoxsymptomen etc. kommen kann.

Ich halte nicht viel davon gleich mit einer „Leberreinigung“ oder „28 Tage Kur“ nach AW zu starten. Das überfordert den Körper.


Selbst habe ich damit begonnen, die sogenannten „NO Foods“ zu streichen. Das sind laut Anthony William folgende: Eier, Milchprodukte, glutenhaltige Getreidearten, raffinierter Zucker, Mais, Rapsöl, Schweinefleisch, Soja, künstliche und natürliche Aromen, Fisch aus Zucht, Glutamat, Süßstoffe, Zitronensäure.


Eine Zeit lang waren jedoch Dinkelprodukte noch ein kleiner Teil meines Speiseplans. Diese habe ich nach ein paar Monaten auch eliminiert. Ich achte grundsätzlich auf Nahrungsmittel aus ökologischer Landwirtschaft, um die Belastung durch Herbizide und Pestizide für meinen Körper so gering wie möglich zu halten.


Gleichzeit habe ich begonnen jeden Morgen langsam steigernd auf nüchternen Magen 500 ml Zitronenwasser und 600 ml frisch gepressten Stangenselleriesaft zu trinken und einen speziellen Smoothie, den „Heavy Metal Detox Smoothie“, zur Ausleitung der Schwermetalle in die Ernährung zu integrieren.


Ich habe den Pflanzenanteil und den Rohkostanteil in der Ernährung stetig gesteigert und den Fettkonsum immer mehr reduziert. Laut Anthony William sind vor allem Obst und Gemüse die „Heilnahrung“. Viele andere Lebensmittel wie z.B. Hirse, etc. sind zwar erlaubt, tragen aber nicht wesentlich zur Heilung bei.


Weiters halfen mir die sogenannten „Nebennierensnacks“ den Blutzucker konstant zu halten und nicht mehr ständig in einen Unterzucker und daraus folgenden Adrenalinschub abzurutschen.


Nahrungsergänzungsmittel nach Anthony William


Anthony William empfiehlt auch einige Nahrungsergänzungsmittel.


Die „Basics“ sind seiner Meinung nach Ester C (oder liposomales Vitamin C), flüssiges Zinksulfat, L-Lysin und B12 (in einem speziellen Verhältnis von Methylcobalamin und Adenosylcobalamin).

Ich selbst habe im Laufe der Zeit viele zusätzlich empfohlene Nahrungsergänzungsmittel probiert und nun ein gutes Sortiment für mich gefunden, welches mir sehr hilft. Ich verwende zum Austesten der Mittel und der Dosierung den kinesiologischen Muskeltest.


Über meine Erfolge und Symptomverbesserungen kannst du im nächsten Blogbeitrag "Meine Fortschritte mit der Ernährung nach Anthony William" mehr lesen.


Bitte beachte den medizinischen Haftungsausschluss im Impressum meiner Homepage!

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  • Barbara Preining

Wenn man chronisch krank ist, wird man unweigerlich tagtäglich mit seinen eigenen Grenzen konfrontiert. Das fängt bei alltäglichen Dingen wie einkaufen gehen, den Haushalt erledigen an und hört bei Kontakten zu anderen Menschen auf.


Ich möchte mich heute vor allem auf die Grenzen im Kontakt mit anderen konzentrieren. Seit dem ich krank geworden bin, hat sich hier vieles verändert. Zum einen, weil ich für viele Dinge die Kraft nicht mehr hatte und zum anderen schon auch, weil ich es nicht mehr zulassen kann, dass andere Menschen ständig meine Grenzen überschreiten. Mein Leben vor der Krankheit war sehr viel darauf ausgerichtet es allen „Recht zu machen“. Ich scheute jegliche Konflikte und hatte Angst davor, Menschen zu verlieren, wenn ich nicht machte, was diese von mir gerne hätten.


Als ich dann aufgrund von ME/CFS und dem Zusammenbruch 2016 nicht mehr funktionierte, rollte eine ganz schöne Welle an Konflikten und Konfrontationen über mich herein. Die Menschen waren wohl der Auffassung, "es kann ja nicht möglich sein, dass sie ihre Rolle, die sie 36 Jahre überall brav erfüllt hat, nicht mehr erfüllt." Die Konfrontationen waren teilweise gewaltig. Ich bekam verurteilende Nachrichten und Telefonanrufe von Menschen, die mir eigentlich immer sehr nahe standen. Ich kämpfte täglich mit mir selbst, dass nichts mehr so war wie vorher und mit heftigsten Symptomen – wie also sollte ich dann noch mit all den Vorwürfen und Anschuldigungen klar kommen? Das machte mich total unruhig und ich war verzweifelt. Aber zum ersten Mal in meinem Leben kam auch eine extreme Wut hoch. Diese sagte mir, wie könnt ihr nur über mich urteilen, wenn ihr nicht einen Tag mit diesen Symptomen gelebt habt.


Ich lernte zu agieren, anstatt nur auf die Anderen zu reagieren. Ich lernte darzulegen, wie ich mir die Dinge vorstelle und wo meine Grenzen sind.

Nach vielen Anläufen, wo ich mich enorm über diese Menschen ärgerte und mir das zusätzlich Energie raubte, die ich so schon nicht hatte, habe ich im Laufe der Krankheit gelernt damit anders umzugehen. Ich lernte zu agieren, anstatt nur auf die Anderen zu reagieren. Ich lernte darzulegen, wie ich mir die Dinge vorstelle und wo meine Grenzen sind. Ich habe keine Angst mehr vor Kontaktabbrüchen weil ich weiß, ich kann mich auf mich selbst und auf Gott verlassen und ich habe selbst den Kontakt zu Menschen abgebrochen, wo mir mein Gefühl sagte, da wird es mit der Veränderung in mir keinen weiteren gemeinsamen Weg geben.


Als ich Loslassen lernte, kamen manche Menschen wieder zurück und wollten den Kontakt weiterführen. Ich fragte mich dann aber gründlich, ob ich das noch wollte und wenn ja, in welcher Form. So gelang es Kontakte neu zu gestalten und andere bei dem zu belassen was sie waren und sie endgültig zu beenden.



Aus meiner Sicht hat jede Begegnung im Leben einen Grund. Es werden uns vermutlich auch Menschen geschickt, die uns helfen sollen zu lernen, seinen Grenzen zu definieren und auf diese zu achten.

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