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Diese Website und vor allem der Blog sind eine Herzensangelenheit von mir. Ich möchte meine persönliche Erfahrung und mein fachliches Know-how gerne weitergeben, um dich dabei zu unterstützen, deinen eigenen Weg und den positiven Umgang mit der Erkrankung finden zu können.

Dabei spielt meines Erachtens das "wieder ins Vertrauen kommen" eine übergeordnete Rolle. 

 

Nach dem Motto:

Trust your process

"Gehe Wege, die noch niemand ging, damit du Spuren hinterlässt."

Antoine de Saint-Exupery

 

Meine Geschichte

Mein Name ist Barbara, ich bin 38 Jahre alt und ja, ich sehe aus wie jede andere durchschnittliche 38-jährige Frau. Was einerseits gut ist, dass man mir meine Krankengeschichte nicht ansieht, stellte sich andererseits oft als besondere Herausforderung dar.


Aufgrund meiner langjährigen beruflichen Tätigkeit im Gesundheitswesen kenne ich die Krankheitsbilder, Prozesse, Strukturen und Problemfelder. Bei mir wurde 2006 ausgehend von einem epileptischen Anfall ein Gehirntumor diagnostiziert. Aufgrund einer inneren Gewissheit, dass eine damals bereits angesetzte OP nicht der richtige Weg für mich sei, entschied ich mich dagegen.

Ich behielt mit meiner Entscheidung Recht und der Tumor bildete sich ab 2015 sukzessive zurück und hat zum momentanen Zeitpunkt nur mehr einen Bruchteil der ursprünglichen Größe. Trotz der Tumordiagnose habe ich weiter mit viel Kraft meine beruflichen Ziele und Ideale verfolgt. Ich wollte gerade aufgrund meiner persönlichen Erfahrungen mit dem Gesundheitssystem etwas verändern, etwas Sinnvolles tun, um andere PatientInnen auf einer höheren Ebene unterstützen zu können. Dieses große Ziel erreichte ich auch bis zu einem gewissen Grad.

Eine lange Suche beginnt

2012 erkrankte ich rückblickend betrachtet, beginnend mit Eierstockentzündungen, gepaart mit extremen Erschöpfungszuständen erstmalig an ME/CFS. Es wurde damals ein Burnout diagnostiziert und ich konnte Monate lang meiner Arbeit nicht nachgehen. Ich kämpfte mich jedoch wieder zurück, war aber ab diesem Zeitpunkt immer extrem erschöpft nach Anstrengungen.

2016 bekam ich dann unzählige Harnwegsinfekte. Dazu gesellten sich extreme Erschöpfung, Herzrasen, Schlaflosigkeit, Schmerzen und Grippesymptome.

Fern von jeglicher Belastbarkeit kam der große Zusammenbruch. Es folgten unzählige Arztbesuche und Therapieversuche. Es konnte mir keiner helfen. Die pure Verzweiflung mit dem Gefühl, keinen Boden mehr unter den Füßen zu bekommen, folgten. Ich erhielt unzählige Diagnosen, wusste aber immer, dass es etwas anderes sein musste und begab mich auf eine lange Suche. Ein Jahr nach meinem Zusammenbruch habe ich dann von einer Spezialistin die Diagnose ME/CFS erhalten und es wurden mehrere, sehr hohe virale Blutwerte sowie immunologische Auffälligkeiten nachgewiesen.


 

Über wahre Helden
Mein Zustand stellte sich über viele Jahre so dar, dass ich meistens nicht mehr als einen Kilometer am Stück gehen, nicht mehr als eine Seite lesen, kaum Freunde treffen konnte. Bei Überlastung reagierte mein ganzer Körper über und ich brauchte oft Wochen, um mich zu erholen. Harnwegsinfekte und Mandelentzündungen waren meine ständigen Begleiter.


Durch die Österreichische Gesellschaft für ME/CFS, wo ich mittlerweile auch selbst mitwirke, ist es mir gelungen, das Krankheitsbild besser zu verstehen und mit mir nachsichtiger und liebenswerter umzugehen. Ich habe Ärzte und Therapeuten gefunden, welche tatsächlich auf Augenhöhe mit ihren Patienten kommunizieren und durfte viele neue wunderbare Menschen kennenlernen, die ebenfalls von dieser Krankheit, die einem oft alles zu nehmen droht, betroffen sind. Sie sind die wahren Helden.

Anfang 2018 habe ich erstmals von Anthony William erfahren und dann sukzessive dieses Ernährungskonzept in meinem Leben umgesetzt. Es folgten dadurch, nach unzähligen erfolglosen anderen Methoden und Mitteln, erstmals kleine Erfolge. Auch das Auflösen von eingeschlossenen Emotionen in meinem Körper mit Hilfe von Maria Agridioti (Herzensmedizin) und die ständige Arbeit am eigenen Mindset veränderten vieles zum Positiven. Details dazu und auch zu den vielen anderen Methoden und Mitteln, die ich im Laufe meiner Krankheit angewendet habe, werde ich in meinen Blogartikeln ausführen.

Ich bin am Weg und hoffe, die Krankheit irgendwann vollständig hinter mir lassen zu können.

Hier kannst du einen Bericht über meine Geschichte (November 2018) in der Gesund&Fit Zeitschrift lesen.

Hier kannst du auf "Mark's EU Marathons" Homepage ein Interview über meine Geschichte und die Situation ME/CFS Betroffener in Österreich lesen.