• Barbara Preining

Seit 2016 habe ich eine Vielzahl an Nahrungsergänzungsmitteln an mir selbst getestet. Ausgangsbasis war und ist bei vielen Werten eine Vollblutanalyse, um zu sehen wo tatsächlich Mängel vorliegen. Zusätzlich war es mir wichtig, meine Mitochondrien zu unterstützen und antivirale und -bakterielle Nahrungsergänzungsmittel zu mir zu nehmen, um mein System optimal zu unterstützen.


Die Basis und oberste Priorität stellt für mich allerdings immer noch die Ernährung dar. Ich esse seit ca. 5 Jahren vegan, großteils glutenfrei und achte auf natürliche, wenig verarbeitete und biologische Lebensmittel. Mein Wissen dazu und wie man Lebensmittel am Besten kombiniert, um Vitamine und Mineralstoffe optimal resorbieren zu können, habe ich mir in einer Veganen Ernährungstrainer Ausbildung angeeignet.


Einen ersten wichtigen Schritt in der Akutphase meiner Erkrankung stellten Vitamin C Hochdosisinfusionen kombiniert mit Alpha Liponsäure- und Glutathion Infusionen dar. Diese haben mir damals erste Verbesserungen gebracht.


Bei den oralen Präparaten gibt es meines Erachtens einige Kriterien zu beachten:

  • So wenig Füllstoffe wie möglich

  • Die richtige Form des Wirkstoffes (z.B. bei B12 ist es besser Methylcobalamin, Adenosycobalamin oder Hydroxocobalamin zu sich zu nehmen als Cyanocobalamin; oder je nach Indikation ist es sinnvoll sich damit vertraut zu machen welche Magnesiumform die Beste ist) - manche Wirkstoffformen können vom Körper nicht oder nur schlecht resorbiert werden bzw. reagieren Menschen mit z.B. Histaminintoleranz häufig auf die jeweilige Citratform

  • So wenig Konservierungsstoffe und Zusatzstoffe wie möglich (Eisenoxid, Titandioxid, Kaliumsorbat, Cyclamat usw.)


Meines Erachtens gibt es am Markt einerseits sehr viele qualitativ hochwertige Hersteller, auf der anderen Seite jedoch auch sehr schlechte Qualität was Nahrungsergänzungsmittel angeht. Die Kunden sind oft überfordert und es fehlt ihnen das nötige Wissen. Bei genauerer Betrachtung kann man sich mit manchen Präparaten tatsächlich auch mehr schaden, als man sich Gutes tut.


Wenn man selbst noch kein Wissen hinsichtlich Nahrungsergänzungsmitteln hat, macht es häufig Sinn, sich an einen Arzt, der auf Orthomolekulare Medizin spezialisiert ist, zu wenden oder sich zumindest von Mikronährstoffcoaches, Ernährungsberatern, etc. unterstützen zu lassen.


Natürlich stellt sich gerade bei chronisch kranken Menschen auch die Frage wieviele Nahrungsergänzungsmittel sind auf Dauer finanzierbar. Ich habe in den letzten Jahren ein kleines Vermögen für hochwertige Nahrungsergänzungsmittel ausgegeben.


Firmen, die ich persönlich für gut erachte und deren Produkte ich auch selbst verwende (unbezahlte Werbung):

  • Biogena

  • Sunday Natural

  • Vimergy

  • Innonature

  • Orthotherapia Salzburg

  • Natural Elements

  • Alpha Foods

  • Norsan


Meine derzeitige Nahrungsergänzungsmittel Routine


Von Vimergy:

  • Flüssiges Zinksulfat

  • Goldenseal

  • Katzenkralle

  • Zitronenmelisse

  • Ashwagandha

  • Micro C

  • Spirulina Pulver

  • Gerstengrassaftpulver


Von Sunday Natural:

  • L-Lysin

  • Magnesium Glycinate

  • Veganes Algenöl (Omega 3)

  • Ubiquinol

  • P5P (aktive Form von B6)

  • Heidelbeerpulver

Von Biogena:

  • Moferrin

  • Quercetin

  • S-Acetyl Glutathion

  • Calcium

  • Ester C

Von Alpha Foods:

  • D3 und K2 Tropfen

  • B12 Tropfen

Von anderen Herstellern und nur teilweise in Verwendung:

  • Naszierendes Jod

  • Sovereign Silver

  • Andographis und Baikalsches Helmkraut

  • Citrosept - Grapefruitkernextrakt

  • Kaliumgluconat

  • Oreganoölkapseln

  • 5 MTHF

  • Alpha Liponsäure

  • Flüssiges Zeolith

  • Mariendistel

  • Propolisextrakt

  • Kurkuma und MSM

  • Atlantische Dulse


Ich möchte darauf hinweisen, dass der Blogbeitrag MEINE spezielle Routine darstellt und diese aufgrund von Blutwerten und anderer Tests erstellt wurde. Wende dich bitte an einen erfahrene/n Ärztin/Arzt oder in Deutschland auch Heilpraktiker/in, um die passenden Nahrungsergänzungsmittel für dich zu finden.


Bitte beachtet den medizinischen Haftungsausschluss im Impressum meiner Homepage!


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  • Barbara Preining

Und was macht diese Wahl mit unseren Beziehungen zu anderen Menschen?


In Zeiten wie diesen, wo wir jeden Tag von den Medien mit vielen negativen Inhalten überflutet werden, rutschen viele Menschen in den Zustand der permanenten Angst. Sie wissen nicht, wie sie mit der großen Unsicherheit, Unvorhersehbarkeit und mit den Einschränkungen umgehen sollen.

Umso wichtiger ist es sich zu fragen, was einen wirklich trägt. Sind es die scheinbaren Sicherheiten im Außen oder ist es vielmehr eine Verbundenheit seiner Seele mit dem Göttlichen, mit der Anbindung - wie auch immer du es bezeichnen möchtest?! Aus meiner Sicht ist es wichtig, zurück zu seinem wahren Wesenskern zu finden, zu der Liebe und Freude in sich, die uns auch in dieser Zeit keiner nehmen kann.


Die innere Freiheit kann uns in Wirklichkeit nie abhanden kommen. Meines Erachtens geht es darum, wie wir denken, womit wir uns beschäftigen, worauf wir unsere Aufmerksamkeit richten und was wir tun, damit es unserer Seele und unserem Körper gut geht.


Ich erlebe seit Jahresanfang, dass es viele Menschen in meinem Umfeld und auch mich selbst noch einmal ordentlich "durchrüttelt". Themen, die man dachte, längst bearbeitet und gelöst zu haben, kommen wieder an die Oberfläche. Das Universum (oder wie auch immer du es bezeichnen möchtest) scheint uns zu fragen, ob wir es wirklich ernst meinen und ob wir gewisse Lektionen tatsächlich gelernt haben.


Wann waren Menschen jemals so gefordert, wie jetzt, täglich darauf zu achten, was man in sein Leben, auf „seine Baustelle“ lässt und was nicht. Hier geht es um Menschen, Themen, Emotionen, Umstände, usw.

Und gerade deshalb ist es so bedeutsam sein Herz für diejenigen Menschen zu öffnen bzw. offen zu halten, die wir lieben und die uns lieben. Es werden momentan viele Beziehungen, Freundschaften, Familien und jegliche Art von Verbindungen auf die Probe gestellt. In den sozialen Medien erlebe ich oft, wie Welten aufeinanderprallen und sich Menschen mit unschönen Worten beleidigen und beschimpfen.


Doch muss es wirklich heißen, dass wenn zwei Menschen in diesem Fall unterschiedlicher Meinung bezüglich der Corona Situation sind, sie deswegen nicht mehr respektvoll miteinander umgehen können und dass deswegen Freundschaften und Beziehungen sogar beendet werden? Ich weiß es nicht! Vielleicht ist es manchmal wirklich notwendig, dass sich Wege trennen? Es kann aber genauso gut einen weiteren gemeinsamen Weg mit unterschiedlicher Einstellung zu eben diesem einen Thema geben.


In dem Buch „Rückkehr zur Liebe“ von Marianne Williamson habe ich letzte Woche etwas sehr Berührendes gelesen, was sich meiner Meinung nach auf jede Form von Verbindung zwischen zwei Menschen umlegen lässt: „…Ich liebe dich so sehr, dass ich dich freigeben kann, dort zu sein, wo du sein musst, und hinzugehen, wo du hingehen musst. Dieser Moment in einer Beziehung hat nichts mit ihrer Beendigung zu tun. Er hat mit der höchsten Erfüllung des Ziels in jeder Beziehung zu tun, nämlich dass wir zur Bedeutung reiner Liebe finden…“.

Weiters schreibt sie:„…Manchmal besteht die Lektion einer Beziehung darin, dass wir lernen, auszuharren und die Dinge in Ordnung zu bringen. Manchmal besteht sie darin, dass wir lernen, eine Situation zu verlassen, die nicht dienlich ist. Niemand kann für einen anderen Menschen entscheiden, welches Prinzip unter welchen Umständen anzuwenden ist…“


Vielleicht braucht es manchmal einfach nur ein wenig mehr Respekt und Toleranz gegenüber dem Lebensweg, der Prägungen, Werte und Einstellungen anderer Menschen.


Mich zu erinnern wofür ich dankbar bin und für welche Menschen, Tiere und Situationen ich Liebe empfinden kann, hilft mir immer wieder, dieses Gefühl dominieren zu lassen über der Angst.


Ich wünsche dir, dass du auch in dieser herausfordernden Zeit viele schöne Momente des inneren Glücks und der Liebe fühlen kannst trotz der nicht einfachen Umstände im Außen.


Bitte beachtet den medizinischen Haftungsausschluss im Impressum meiner Homepage!




Zitatquelle: Buch: Williamson, M. (2016). Rückkehr zur Liebe. Harmonie, Lebenssinn und Glück durch „Ein Kurs in Wundern“, 177-178.

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  • Barbara Preining

Du bist ein Mensch mit Charakter, Stärken und Schwächen und ganz vielen Ressourcen!


Als chronisch kranker Mensch ist man oft dazu geneigt, sich vollkommen mit seiner Krankheit und Diagnose zu identifizieren. Viele Betroffene sehen tagtäglich nur mehr die Krankheit und die damit einhergehenden Einschränkungen. Sie fokussieren sich darauf, was alles nicht mehr möglich ist und vor allem mit ME/CFS häufig darauf, dass es keine Heilung gibt.

Als ich zwischen 2012 und 2017 mit einer Vielzahl an Symptomen von einem Arzt zum anderen gelaufen bin und mir keiner wirklich sagen konnte, was mit mir los war, erschien mir das unglaublich und es raubte mir meine letzte Kraft. Es war in Folge Fluch und Segen zugleich, als ich schlussendlich 2017 die Diagnose ME/CFS erhalten habe. Einerseits wusste ich womit ich es zu tun hatte, andererseits schwand durch diese Diagnose und auch die Aussagen anderer Betroffener meine Hoffnung auf Verbesserung bzw. Heilung.


Der Weg zurück an jenen Punkt, wo ich in meinem Innersten wieder daran glauben und festhalten konnte, dass zumindest eine Verbesserung meines Gesundheitszustandes, selbst mit dieser Diagnose möglich ist, war ein langer. Und das, obwohl ich ja bereits in der Vergangenheit mit der Gehirntumordiagnose einen ähnlichen Weg gegangen bin. Es erschien mir diesmal mit ME/CFS und den damit verbundenen täglichen Einschränkungen noch um Welten schwieriger.

Es war notwendig, einige Fragen für mich klar zu bekommen, bevor ich weitergehen konnte, wie z.B.:

  • Wer bin ich ohne meinem Job, ohne Leistung im klassischen Sinne erbringen zu können?

  • Wer bin ich ohne die mir bisher wichtigen Menschen, die meinen Weg nun nicht mehr mit mir teilen?

  • Wer bin ich ohne meinen Hobbys (wie tanzen, spazieren, Fitnesscenter, ...)?

  • Wer bin ich ohne mein Ego?

  • Wer bin ich ohne meine bisher gewohnten finaziellen Mittel?

  • Wer bin ich, ohne meine Rollen weiter ausfüllen zu können als Freundin, Schwester, Partnerin, Taufpatin, etc.?

  • Wer bin ich ohne Kinder bekommen zu können?

  • Wer bin ich ohne meine vorherigen Ziele und Wünsche?

Viele dieser Fragen konnte ich für mich klären, manche mit der Zeit einfach loslassen und einzelne beschäftigen mich aber auch heute noch.


Mein Wertesystem wurde auf diesem Weg ordentlich auf den Kopf gestellt ;). Ich, als leistungs- und zielorientierter Mensch, musste das Meiste loslassen, worüber ich vorher dachte, dass es mich ausmache. Doch die Erkenntnis in diesem ganzen Prozess war:

Ich bin wertvoll, liebenswert und wunderbar weil ich bin und nicht weil ich tue. Ich habe das Beste verdient.
Das Gleiche gilt für dich und für jeden Menschen!!

Es gibt jeden Tag etwas im Leben, was gut ist und wofür man dankbar sein kann. Auch wenn es manchmal nur ganz kleine, unscheinbare Dinge sind. Journaling am Morgen und ein Glückstagebuch am Abend zu führen haben mir dabei sehr geholfen.


Meiner Meinung nach ist es wichtig, worauf wir unseren Fokus richten. Die Krankheit ist da und die Symptome sind da - mal mehr und mal weniger, ja! Aber für mich macht es keinen Sinn, jeden Tag mit meinen Gedanken darüber zu kreisen. Es macht die Situation nicht besser - ganz im Gegenteil.


Stattdessen kann man sich fragen, was trotz Krankheit noch möglich ist und was einem gut tut. Welche Ressourcen und Stärken nach wie vor vorhanden sind und wie man diese für seine Situation nutzen kann.


Ich wünsche dir, dass auch du dich auf den Weg machen kannst zu all dem Schönen in dir, das trotz deiner Krankheit da ist.


Bitte beachtet den medizinischen Haftungsausschluss im Impressum meiner Homepage!

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